INTENTION

Sozial-, Konsum-, und Kunstkritisches, sowie Philosophisches sind die Grundelemente

meiner künstlerischen Arbeit.

Einem Werk Sinn und Inhalt zu geben, um damit zum Nachdenken, Philosophieren und Diskutieren anzuregen, stellt die größte Herausforderung an mich.

Sinn und Inhalt sollen ohne lange "Kunsterklärungen" verständlich und nachvollziehbar sein. 
Darin sehe ich den wahren Wert und Sinn meiner  Arbeit.


 

Sozial- und Konsumkritisches:

Seit langer Zeit beschäftige ich mich mit diesen Themen, die zu einem unverzichtbaren Teil meiner künstlerischen Arbeit geworden sind.

 

Ein Grund dafür sind auch Erlebnisse und Ereignisse aus meiner frühen Kindheit, (1945 - 1955, russische Besatzungszone).

Diese  unvergesslichen und einprägsamen positiven und negativen Erlebnisse und Erfahrungen habe ich teilweise in meinen Bildern und Objekten verarbeitet.

  

Insgesamt 5 Jahre (aufgeteilt auf die Jahre 1987 - 2007) habe ich in Los Angeles verbracht.
Ich konnte dabei diese Stadt in ihrer Großzügigkeit und mit ihren sozialen Problemen, sowie die dortige Gesellschaft, von  Millionär bis  Homeless, kennen lernen. 
Mein Hauptinteresse galt bei Stadtstreifzügen und Motivsuchen nicht den uniformen Nobelvierteln Hollywood, Bel Air oder Beverly Hills, sondern vielmehr den Problemvierteln von  Los Angeles, Watts und Compton, wo man das vielfältige Leben sprichwörtlich "fühlen und riechen" konnte.

Viele, teils ergreifende und gefährliche Erlebnisse haben dabei ihre unvergesslichen Spuren in mir hinterlassen, die ich zum Teil ebenfalls in meinen sozialkritischen Werken verarbeitet habe.

 

Ein weiterer wichtiger und derzeit vorrangiger Grund für meine sozial- und konsumkritischen Arbeiten sind die von uns verursachten und immer grösser werdenden Probleme mit Umwelt, Natur und Wechselwirkung von Ökologie und Ökonomie.

Dass die Behebung und Vermeidung dieser sicht- und spürbaren Probleme unabdingbar für uns alle ist, dürfte sich bei uns "vernunftbegabten" Individuen ja noch nicht allzu weit herumgesprochen zu haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                      Oben

 

 

Kunstkritisches    TEXT / BILD

 

Philosophisches:    TEXT / BILD

 

 

 

Landart

Auch die Landart ist mir wichtig. In meinen Arbeiten möchte ich die Natur mit einbeziehen, sie als lebende und sich stets wandelnde Schöpfung und als Lehrmeisterin zeigen und "mitarbeiten" lassen, um von ihr auch lernen zu können.

 

 

 

Fragen will ich stellen mit meinen Arbeiten. Auch Fragen, auf die es vielleicht keine, oder noch keine Antwort gibt.

 

Meine Arbeiten sollen deskriptiv/beschreibend, und nicht normativ/vorschreibend sein.

Sie sollen zeigen, wie es sein KANN, nicht wie es sein MUSS, und daher sind mir Dialog und Diskussion mit interessierten Menschen wichtig.

Als Ergänzung dazu dient das Zapatisten-Zitat:
"Fragend schreiten wir voran".

 

Damit wäre grundsätzliches zu meiner Arbeit gesagt.

 

Zukünftiges, neues und Interessantes wird sich finden und dafür sorgen, dass es in meiner Arbeit keinen Stillstand geben wird.

 

 

 

                                                                                    Manfred Brandstätter