BILD     GRAFIK                                                            PHILOSOPHISCHES   ( Textauszug aus INTENTION   
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Stimmt das, was und wie wir etwas sehen oder zu sehen glauben, mit der Realität überein,
oder ist dies alles nur Illusion und Wunschdenken?

Konstruiert unser Geist nur unseren Vorstellungen und Wünschen entsprechendes, oder
erkennt es die Wirklichkeit als solche. Dazu müsste zuerst einmal geklärt werden, was
Wirklichkeit und Wahrheit ist, und wie man die Antwort - falls es eine gibt - darauf hin
überprüfen kann.

Wenn wir schon bei der Betrachtung eines Bildes einer Illusion erliegen (wollen), wie
können wir dann die Wirklichkeit, die Wahrheit, die Realität unserer Welt in ihrem ganzen
Umfang erkennen und begreifen können?

Weil wir - leider oft zu unserem Verhängnis - doch nur etwas unserem Wissensstand,
geistigen Vermögen, unseren Sinnen entsprechendes sehen und begreifen können, was
aber fern jeder Realität sein kann.

 

Auf  Bildern der Serie SP sind Striche und/oder Punkte zu sehen.
Es sind dies aber nicht immer reale  Striche und Punkte, sondern nur Illusionen und
Täuschungen, die sich, wenn überhaupt, erst nach intensiver Betrachtung als solche zu
erkennen geben. Diese Striche und Punkte existieren nur in unserer Phantasie, in unserer
Sicht- und Denkweise.

 

Es funktioniert hier genau so wie in der Werbung, Wirtschaft, Religion, Politik usw.
Wir sehen darin oft nicht das wirkliche "Produkt", sondern nur eine - oft heilsverkündende -
Botschaft oder Illusion, der wir uns leider nur allzu oft gerne  ungeprüft hingeben.

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SIND WIR NUR MARIONETTEN?
Bei diesem Bild geht es um das alte philosophische Thema, ob der Mensch Herr über seine Gedanken und sein Handeln ist, dargestellt durch die Verbindung von Kopf und Hand.
Oder lenkt und führt uns „jemand/etwas“ (Gott, Schicksal, usw.), als wären wir nur Marionetten, dargestellt durch die gelbe Schnur?

Ist unser Leben schon vor oder seit Geburt an „vorprogrammiert“, und wir daher so leben MÜSSEN, wie wir leben, ohne dass uns das bewusst wird?
Schelling, ein deutscher Philosoph des 18. Jhd. hat dazu sinngemäß gesagt: „Wir glauben, so leben zu wollen, wie wir leben“.
Die Schnur geht über den Bildrand hinaus, so dass es jedem freisteht, zu glauben oder zu „wissen“, ob jemand oder etwas an dieser Schnur zieht oder nicht, und wenn ja, wer oder was dieser/dieses „Jemand“ oder „Etwas“ sein kann oder ist.

Ist es Zufall, Planung oder Vorsehung, dass ich bin?
Ist es Zufall, Planung oder Vorsehung, dass ich so bin, wie ich bin?

 

Es steht uns frei (?), darüber nachzudenken und an etwas zu glauben oder nicht.
Wie wir uns dabei auch entscheiden, es beeinflusst - im positiven oder negativen Sinn - sicher unser Denken, unser Handeln und unsere Lebensentscheidungen.

 

 

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    1  Sind wir nur Marionetten?               100 x 120 cm     Acryl / Leinwand 

    2  Das Tor zu einer neuen Welt           100 x   80 cm     Acryl/Leinwand

    3  Der Versuch, die Zeit zu finden         95 x 100 cm     Acryl/Leinwand

    4  Der Weg wohin                                  100 x 130 cm     Acryl/Leinwand  

    5  Stammtisch

    6 Carpe Diem

    7 Der Kreateur