HOMO! SAPIENS? 1        HOMO! SAPIENS? 2      HALBZEIT 
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 St. Valentin  2019      

 

HOMO! SAPIENS?  2
HOMO ! = Mensch!  SAPIENS ? = Vernunftbegabt?

 

SOZIAL-  KONSUM-  KUNSTKRITISCHES, PHILOSOPHISCHES   ©MB

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ICH BIN SCHÖN

ICH BIN GUT

ICH BIN, SO WIE DIE


SCHÖPFUNG
 
(was oder wer immer das auch ist)

MICH GESCHAFFEN UND GEFORMT HAT.

WARUM WILL MAN MICH ÄNDERN?

ICH BIN SCHÖN     Karotte, Erdapfel,   montiert auf   Holz    180 x 105 cm    2019
                                  
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   Während SIE das lesen, werden weltweit auf dem Rücken Sozial- und
  Humanitär benachteiligter Menschen
für uns unzählige Konsumwaren        erzeugt!

  Konsumwaren, die durch ihre Produktion und Verwendung Umwelt und Mitmenschen
   schädigen und zerstören!
   Konsumwaren, die wir angeblich unbedingt brauchen, und Konsumierung als kurzfristiges
   Statussymbol dienen soll/muss.


 Wie würde unsere Welt aussehen, würden wir diesen benachteiligten Menschen
   unseren Lebensstandard ebenso zubilligen?

                    WAS HINDERT UNS DARAN???

   Unwissenheit?   Gleichgültigkeit?   Rücksichtslosigkeit?   Aus Egoismus unseren
   Lebensstandard wissentlich auf Kosten anderer erhalten zu wollen/müssen?

   Wer dabei frei ist von Schuld, werfe ……

RÜCKEN   Schüssel mit Reis, Stein    auf Holzsockel      Höhe 120 cm   2019

 



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ROTES QUADRAT

( Man muss es nur oft genug sagen, bis es geglaubt wird )

 

 

 

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       PANZER  ZU  LÖFFEL        

    

       SOLDATEN  ZU  BAUERN

       HUMANITÄT  /  PHILANTROPIE  STATT  MACHTSTREBEN
         (Karl R. Popper : „Die Geschichte der Machtpolitik ist nichts anderes als die Geschichte

         der nationalen und internationalen Verbrechen und Massenmorde.  Diese Geschichte
         wird in der Schule gelehrt, und einige der größten Verbrecher werden als Helden gefeiert“.)

 

     PLURALISMUS  STATT  POPULISMUS

 

      EHRLICHKEIT  STATT  LÜGE      

      usw. in diesem Sinne
                                             194  -  UTOPIA !?    MB 2019

 


FASZINATION: FRIEDE    Ausstellung  Schloss St. Peter/Au  , NÖ     2019

 

 

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        Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.


        Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke
        ich zu leben.

        Wir müssen unser Bestes tun. Das ist unsere menschliche Verantwortung.

        Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig
        zu hoffen, dass sich etwas ändert.

       Man muss vor allem kritisch gegen sich selbst sein.

       Das Wichtigste ist, dass man nicht aufhört zu fragen.

       Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten. Alles muss ich neu durchdenken,
       von Grund auf, ohne Vorurteile.

 

       Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,

       aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.                     A.  Einstein

 

 

 

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PRESSE      NÖ Nachrichten  Okt 2019

 

Kritische Bilderwelten

Ausstellung I Manfred Brandstätter zeigt unter dem Titel „Homo! Sapiens?“ seine Auseinandersetzung
mit gesellschaftlichen Vorgängen.

Von Leopold Kogler

St. Valentin I Vor rund zehn Jahren startete für Manfred Brandstätter eine fruchtbare Schaffensphase
mit Werken, die die alltägliche Misere der Konsumgesellschaft reflektieren. Bilder wie „Landraub“ oder
„Der Weg wohin“ zählen zu den eindrucksvollsten künstlerischen Auseinandersetzungen mit der Konsum-
gesellschaft und ihren Folgen.

 Vergleichbar Aufrüttelndes findet man auch in seinen Installationen. Nicht zynisch, doch kritisch und
schonungslos durchleuchtet er ökonomische und soziale Prozesse.

Mit hohem Energieaufwand erstellt er seine Rauminstallationen, die sich in keiner Schublade der aktuellen
Kunst einordnen lassen.


 Ein Exponat, das im Bahnhof-Postgebäude zu sehen ist, sei hier herausgegriffen: Es thematisiert Konsum-
waren und Umwelt. Am Boden sind Fotografien von menschlichen Rücken wie Fliesen aufgelegt. Knapp
dahinter ein Sockel mit einer Schale Reis. Dazu die Zeilen „Wer dabei frei ist von Schuld, werfe …“.
Die Betrachterin oder der Betrachter sollen aufgerüttelt werden, nachzudenken über die menschlichen
Ressourcen. „Ich will mit meinen sozial- und
konsumkritischen Bilderwelten nicht ein diktatorisches
Statement abliefern. Vielmehr soll ein Prozess des Nachdenkens eingeleitet werden. Es geht um Verantwortung
für die Zukunft“, erklärt Manfred Brandstätter, der weiterhin kritische Zeichen setzen will.